Atemtherapie - Personale Leibtherapie nach Dürckheim

Anerkannte Ausbildung der AFA (Arbeits- und Forschungsgemeinschaft für Atempädagogik und Atemtherapie e.V)

 

Ich bin ausgebildet in personaler Leibtherapie nach Dürckheim, eine von der AFA anerkannte Atemtherapieausbildung. Diese geht zurück auf die von Prof. Dr. Karlfried Graf Dürckheim 1948 zusammen mit Maria Hippius in Todtmoos Rütte gegründete initiatische Therapie. Sie basiert auf der Tiefenpsychologie von C.G. Jung und verbindet Atem- Stimm- und Körper- bzw. Leibarbeit mit Erfahrungswissen aus dem ZEN.

 

Auf der Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes, das dem Menschen eine innewohnende transzendente Dimension zuschreibt, unterscheidet Dürckheim zweierlei Leiden:

-   Leiden, das sich im Versagen der Funktionstüchtigkeit gegenüber den Anforderungen der Welt zeigt und

-   Leiden als Ausdruck eines Getrenntseins vom Wesen, das sich in existentiellen Fragen, wie der Frage nach dem Sinn, existentieller Einsamkeit trotz Gemeinschaft, Verunsicherung trotz materieller Sicherheit, etc. zeigt.

 

„In seinem Wesen hat der Mensch jeweils in individueller Weise teil am Sein. Das Wesen ist die Weise, in der das Sein in einem Menschen danach drängt, in bestimmter Gestalt offenbar zu werden in der Welt.“ Karlfried Graf Dürckheim

 

„Im Gegensatz zum Körper, den man hat, ist der Leib Einheit der Gebärden, in denen der Mensch sich auch als Geist und Seele ausdrückt und darstellt, verfehlt oder verwirklicht.“ Karlfried Graf Dürckheim

 

Die personale Leibtherapie will dem Menschen zu Antworten auf beide Arten von Leiden verhelfen und ihn mittels Atem- Stimm- und Leibarbeit bei der Entwicklung seiner leiblich-seelisch-geistigen Ganzheit unterstützen.

 

„Wo der Mensch ganz im Leibe ist, ist er wahrhaft gesund, ob er im gewöhnlichen Sinn krank oder elend, jung oder dem Tode nah ist.“ Karlfried Graf Dürckheim

 

 

Palliative Atemtherapie

 

Auf Grundlage meiner langjährigen praktischen Tätigkeit als Atemtherapeutin mit schwerkranken und sterbenden Menschen entwickelte ich, wie zeitgleich andere Kolleginnen in ähnlichen Tätigkeitsfeldern an anderen Standorten, die palliative Atemtherapie.

 

In der Verwendung von ressourcenorientierten, zentrierenden und ordnenden Elementen meiner intentionalen Atem- und Leibarbeit machte ich die Erfahrung, dass schwerkranke und sterbende Menschen trotz körperlichem Leiden, Ängsten und Schmerzen zu innerer Ruhe, zu Erfahrungen von Halt, Getragensein, Vertrauen oder neuer Kraft finden können.

 

Ausführliche Informationen zur palliativen Atemtherapie finden Sie auf der Website meiner Münchner Kollegin Ira Summer, die Vorreiterin in der Entwicklung der palliativen Atemtherapie war und sich für diesen Bereich in besonderer Weise verdient gemacht hat.

 

Nähere Informationen unter:  

www.afa-atem.de

www.palliative-atemtherapie.de