Traumatherapie

 

Bei der Behandlung von Traumata verwende ich die Methode der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie nach Prof. Dr. Luise Reddemann.

 

Das Verfahren ist besonders schonend, stark ressourcenorientiert und bezieht den Bewusstseinszustand der Achtsamkeit mit ein, so dass eine entlastende Distanzierung zu Gefühlen, Bildern, Gedanken, etc. möglich ist.

 

Ein Trauma ist ein Ereignis, das die Bewältigungsmöglichkeiten des Organismus übersteigt, so dass der Mensch zu seinem Selbstschutz solche Erlebnisinhalte abspaltet (Dissoziation). Damit sind solche Erlebensinhalte zwar abgespalten, drängen aber, wenn keine bewusste Kontrolle möglich ist (z.Bsp. im Schlaf über Alpträume), oder wenn mit dem Trauma assoziierte Stimuli erlebt werden (bestimmte Gerüche, Geräusche, Sinneseindrücke über das Sehen, Orte, etc.) ins Bewusstsein und lösen traumatischen Stress aus. Es fühlt sich dann so an, als würde das Trauma JETZT gerade stattfinden.

 

Nicht jedes Trauma benötigt Traumabehandlung. Grundsätzlich ist die menschliche Psyche in der Lage auch traumatische Erfahrungen zu bewältigen. Das ist eher dann der Fall, wenn Traumata nicht durch Menschenhand, sondern beispielsweise durch Naturkatastrophen verursacht werden. Nach einer gewissen Zeit von einigen Wochen hat sich eine anfängliche Symptomatik mit Alpträumen, erhöhter Erregbarkeit, wiederkehrende Erinnerungen etc. gelegt. Wenn das nicht der Fall ist, sollten Sie über eine Traumabehandlung nachdenken bzw. dazu eine Beratung einholen.

 

In der Behandlung mit PITT kommt der Stabilisierung im HIER und JETZT und der Versorgung der verletzten, sprich traumatisierten Persönlichkeitsanteile eine besondere Bedeutung zu.

 

Ein Trauma ist bewältigt, wenn es in der Vergangenheit gelandet ist. Das oder die verletzten Persönlichkeitsanteile (inneren Kinder, Jugendliche oder Erwachsene) können HEUTE mithilfe imaginativer Interventionen in Sicherheit gebracht werden, d.h. es können innere Bilder der Sicherheit und des Schutzes belebt und erlebt werden.

 

Nach erfolgreicher Stabilisierung ist es, wenn notwendig, mithilfe der Beobachtertechnik möglich das Trauma durchzuarbeiten und so Erlebnisinhalte zu integrieren.

 

Nähere Informationen zu dem Verfahren finden Sie unter www.luise-reddemann.info