Therapeutische Angebote


Psychotherapie

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Gründe für eine Psychotherapie kann es viele geben. Ob sie unter Depressionen, Ängsten, Burnout, psychosomatischen Beschwerden, Traumata, oder einzelnen Symptomen wie Schlafstörungen, etc., leiden oder Probleme mit der Bewältigung körperlicher Krankheiten haben, ausschlaggebend ist ihr Leidensdruck und ihre Bereitschaft und Motivation sich sich selbst zuzuwenden.

 

Ich biete tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an, welche den Körper in besonderer Weise in die Therapie miteinbezieht (erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie – Hakomi ®, personale Leibtherapie nach Dürckheim – Atemtherapie). Dabei gehe ich davon aus, dass den aktuellen Problemen eine weitgehend unbewusste Dynamik zugrunde liegt, die mithilfe des Körpers sowohl aufgedeckt, als auch verändert werden kann.

 

Die therapeutische Beziehung zu meinen Klienten ist für mich von besonderer Wichtigkeit. Ich bemühe mich um Authentizität und Wertschätzung und sorge für Transparenz im therapeutischen Prozess, so dass Sie in der Lage sind, in selbstverantwortlicher Weise den Therapieprozess mitzubestimmen.

 

Mein Menschenbild entspricht dem Menschenbild der humanistischen und transpersonalen Psychologie. Ich verstehe den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele und gehe davon aus, dass jeder in sich und aus sich heraus die Kraft und die Sehnsucht besitzt, sein innewohnendes Potential zu entwickeln und zu entfalten.

Hakomi ® - erfahrungsorientierte Psychotherapie

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Anerkannt von der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie (DGK) und der European Association for Body Psychotherapy (EABP)

Hakomi ist eine achtsamkeitsbasierte Psychotherapiemethode, tiefenpsychologisch fundiert und körperbezogen. Sie wurde in den 70er Jahren von Ron Kurtz (amerikanischer Psychotherapeut, 1934- 2011) gegründet, und von ihm und seinem Team in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt.

 
Eine besondere Rolle spielt die innere Achtsamkeit. Mithilfe von beobachtender, aufmerksamer Wahrnehmung gegenwärtiger Vorgänge im eigenen Erleben können die einer Problematik zugrunde liegenden Erfahrungen dem Bewusstsein zugänglich gemacht werden. Dabei spielt der Körper als Erfahrungsspeicher unserer gesamten Lebensgeschichte eine entscheidende Rolle. Ausgehend von der aktuell geschilderten Problematik, wird es dem Klienten mithilfe unterschiedlicher körperorientierter Interventionen ermöglicht, Muster im eigenen Erleben und Verhalten zu erkennen, zugrunde liegende Erfahrungen aufzudecken und über korrigierende Erfahrungen zu transformieren.

Die Therapiemethode geht von einem systemischen Persönlichkeitsmodell aus. Die Innenwelt wird als zusammenwirkendes System verschiedener Persönlichkeitsanteile verstanden. Angelehnt an ein psychodynamisches Verständnis entwickeln sich Persönlichkeitsanteile aufgrund von frühen Beziehungserfahrungen der individuellen Lebensgeschichte und bestimmen die Art und Weise, wie und welche Informationen verarbeitet werden, wie der Mensch sich auf bestimmte Situationen vorbereitet, in ihnen handelt und damit neue Erfahrungen gestaltet.

„Du kannst nur tun, was Du willst, wenn Du weißt, was Du tust.“ Moshe Feldenkrais

   

Näheres unter: www.hakomi.de

Atemtherapie - Personale Leibtherapie nach Dürckheim

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Ich bin ausgebildet in personaler Leibtherapie nach Dürckheim, eine von der AFA anerkannte Atemtherapieausbildung. Diese geht zurück auf die von Prof. Dr. Karlfried Graf Dürckheim 1948 zusammen mit Maria Hippius in Todtmoos Rütte gegründete initiatische Therapie. Sie basiert auf der Tiefenpsychologie von C.G. Jung und verbindet Atem- Stimm- und Körper- bzw. Leibarbeit mit Erfahrungswissen aus dem ZEN.

 

Auf der Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes, das dem Menschen eine innewohnende transzendente Dimension zuschreibt, unterscheidet Dürckheim zweierlei Leiden:

  • Leiden, das sich im Versagen der Funktionstüchtigkeit gegenüber den Anforderungen der Welt zeigt und
  •  Leiden als Ausdruck eines Getrenntseins vom Wesen, das sich in existentiellen Fragen, wie der Frage nach dem Sinn, existentieller Einsamkeit trotz Gemeinschaft, Verunsicherung trotz materieller Sicherheit, etc. zeigt.

 

„In seinem Wesen hat der Mensch jeweils in individueller Weise teil am Sein. Das Wesen ist die Weise, in der das Sein in einem Menschen danach drängt, in bestimmter Gestalt offenbar zu werden in der Welt.“ Karlfried Graf Dürckheim

 

„Im Gegensatz zum Körper, den man hat, ist der Leib Einheit der Gebärden, in denen der Mensch sich auch als Geist und Seele ausdrückt und darstellt, verfehlt oder verwirklicht.“ Karlfried Graf Dürckheim

 

Die personale Leibtherapie will dem Menschen zu Antworten auf beide Arten von Leiden verhelfen und ihn mittels Atem- Stimm- und Leibarbeit bei der Entwicklung seiner leiblich-seelisch-geistigen Ganzheit unterstützen.

 

„Wo der Mensch ganz im Leibe ist, ist er wahrhaft gesund, ob er im gewöhnlichen Sinn krank oder elend, jung oder dem Tode nah ist.“ Karlfried Graf Dürckheim

Traumatherapie

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Bei der Behandlung von Traumata verwende ich die Methode der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie nach Prof. Dr. Luise Reddemann.

 

Das Verfahren ist besonders schonend, stark ressourcenorientiert und bezieht den Bewusstseinszustand der Achtsamkeit mit ein, so dass eine entlastende Distanzierung zu Gefühlen, Bildern, Gedanken, etc. möglich ist.

 

Ein Trauma ist ein Ereignis, das die Bewältigungsmöglichkeiten des Organismus übersteigt, so dass der Mensch zu seinem Selbstschutz solche Erlebnisinhalte abspaltet (Dissoziation). Damit sind solche Erlebensinhalte zwar abgespalten, drängen aber, wenn keine bewusste Kontrolle möglich ist (z.Bsp. im Schlaf über Alpträume), oder wenn mit dem Trauma assoziierte Stimuli erlebt werden (bestimmte Gerüche, Geräusche, Sinneseindrücke über das Sehen, Orte, etc.) ins Bewusstsein und lösen traumatischen Stress aus. Es fühlt sich dann so an, als würde das Trauma JETZT gerade stattfinden.

 

Nicht jedes Trauma benötigt Traumabehandlung. Grundsätzlich ist die menschliche Psyche in der Lage auch traumatische Erfahrungen zu bewältigen. Das ist eher dann der Fall, wenn Traumata nicht durch Menschenhand, sondern beispielsweise durch Naturkatastrophen verursacht werden. Nach einer gewissen Zeit von einigen Wochen hat sich eine anfängliche Symptomatik mit Alpträumen, erhöhter Erregbarkeit, wiederkehrende Erinnerungen etc. gelegt. Wenn das nicht der Fall ist, sollten Sie über eine Traumabehandlung nachdenken bzw. dazu eine Beratung einholen.

 

In der Behandlung mit PITT kommt der Stabilisierung im HIER und JETZT und der Versorgung der verletzten, sprich traumatisierten Persönlichkeitsanteile eine besondere Bedeutung zu.

 

Ein Trauma ist bewältigt, wenn es in der Vergangenheit gelandet ist. Das oder die verletzten Persönlichkeitsanteile (inneren Kinder, Jugendliche oder Erwachsene) können HEUTE mithilfe imaginativer Interventionen in Sicherheit gebracht werden, d.h. es können innere Bilder der Sicherheit und des Schutzes belebt und erlebt werden.

 

Nach erfolgreicher Stabilisierung ist es, wenn notwendig, mithilfe der Beobachtertechnik möglich das Trauma durchzuarbeiten und so Erlebnisinhalte zu integrieren.

 

Nähere Informationen zu dem Verfahren finden Sie unter: www.luise-reddemann.info

Psychoonkologie

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Als Psychoonkologin (DKG) unterstütze ich Sie und/oder ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihrer Krebserkrankung. Ich helfe Ihnen dabei

 

  • wieder Fuß in ihrem Leben zu fassen
  • wieder Vertrauen zu finden
  • Progredienzangst zu bewältigen
  • in der Kommunikation mit ihren Angehörigen oder am Arbeitsplatz
  • bei der Entwicklung von Strategien im Umgang mit veränderter körperlicher Kraft
  • ihr Selbstwertgefühl zu stärken
  • ein neues Selbstbild zu akzeptieren
  • Ressourcen zu aktivieren
  • bei der Sinnfindung

 

Viele Menschen, die eine Krebsdiagnose erhalten, erleben einen heftigen Sturz aus ihrer bis dahin heilen und scheinbar sicheren Welt. Oftmals geschieht dies völlig überraschend aus einem Gefühl heraus, gesund und fit zu sein. Dieses Erleben kann nicht einfach vergessen werden und auch nach erfolgreich abgeschlossener medizinischer Therapie kann es schwer fallen, in den normalen Alltag zurückzukehren. Bezeichnenderweise hat der Soziologe Nikolaus Gerdes(1985) ein solches Ereignis als „Sturz aus der normalen Wirklichkeit“ bezeichnet.

 

„Was immer dem Körper geschieht, geschieht auch dem Geist. Die Gesundheit des Körpers ist die Gesundheit des Geistes; die Verletzung des Körpers ist die Verletzung des Geistes.“ Tich Nhat Hanh

 

Meine persönlichen Erfahrungen decken sich mit wissenschaftlich bestätigten Erkenntnissen, dass eine psychologische Betreuung bei ca. einem Drittel der Betroffenen notwendig und wichtig ist, da andernfalls die Gefahr besteht eine Angsterkrankung oder eine Depression zu entwickeln.

 

Angebote:

Einzelbegleitung für Sie und/ oder ihre FamilienangehörigeSeminar für Betroffene und/ oder Angehörige: „Das Leben geht weiter – Vertrauen in mein neues Leben“  (http://www.netzwerkkarlsruhe.de)

Achtsamkeit

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Zum Thema Achtsamkeit biete ich seit vielen Jahren Seminare und Vorträge an.

 

1995 begann ich mit der Praxis des ZAZEN. Seitdem ist die Achtsamkeitspraxis für mich persönlich Basis meines persönlichen Entwicklungs- und Bewusstseinsweges und spirituelle Praxis.

 

Seit 1999 nehme ich regelmäßig an sesshins von Prof. Dr. Michael von Brück (Religionswissenschaftler und Zenmeister) teil, seit 2002 als seine Schülerin.

 

In meiner psychotherapeutischen Arbeit ist Achtsamkeit Basis des gesamten Therapieprozesses (siehe unter: Hakomi). Mein Lehrtherapeut Halko Weiss ist u.a. Autor der Bücher "Das Achtsamkeitsbuch" und "Das Achtsamkeitsübungsbuch" (siehe Literaturtipps).

 

„Um glücklich zu sein, müssen wir die Achtsamkeit in uns stärken.

Achtsamkeit ist der Same aus dem Erleuchtung, Mitgefühl, Befreiung, Verwandlung und Heilung erwächst.“ Thich Nhat Hanh

 

Meine Literaturtipps:

Weiss, H., Harrer, M. E., Dietz, T. (2010), Das Achtsamkeitsbuch, Stuttgart: Klett-Cotta

Weiss, H., Harrer, M. E., Dietz, T. (2012), Das Achtsamkeitsübung, Stuttgart: Klett-Cotta

Kaltwasser, V. (2008), Achtsamkeit in der Schule, Weinheim und Basel: Beltz

Beck, C.J. (1998), Zen im Alltag, München: Beck

Tolle, E. (2011), Jetzt, Bielefeld: Kamphausen Verlag

Paartherapie

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Beratung

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In vielen Fällen kann es sinnvoll, förderlich und wohltuend sein, zu bestimmten Themen oder Lebenssituationen Beratung einzuholen.

 

Im Unterschied zur Psychotherapie fühlen Sie sich psychisch gesund und stabil und sind in Ihrer Alltagsbewältigung nicht durch Ängste, Stimmungsveränderungen oder psychosomatische Beschwerden eingeschränkt.

 

Beratungsthemen sind beispielsweise

-   Konflikte in privaten oder beruflichen Beziehungen

-   Entscheidungsschwierigkeiten

-   Wendepunkte in ihrem Leben

-   o.a.

zu denen Sie Unterstützung in der Entwicklung neuer Perspektiven benötigen.

 

Mein Vorgehen:

Nach einer genauen Analyse Ihres Anliegens und ihrer Lebenssituation erarbeite ich mit Ihnen das bzw. die gewünschte(n) Beratungsziel(e). Kann ich Ihnen in diesem Bereich meine Hilfe anbieten, vereinbaren wir Beratungsgespräche, in denen wir individuell angepasste Lösungs- und Veränderungsmöglichkeiten erarbeiten.

Was tun:

Wenn Sie an Beratung interessiert sind, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf und vereinbaren ein Erstgespräch. Einige Fragen können selbstverständlich auch schon am Telefon geklärt werden.

Seminare und Vorträge

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